Was sind Briefmarken des Großdeutschen Reiches?
Briefmarken des Großdeutschen Reiches beziehen sich auf die offiziellen Postwertzeichen, die zwischen 1933 und 1945 ausgegeben wurden. Sie decken eine Periode ab, die tiefgreifende historische Ereignisse widerspiegelt und sich daher von früheren und späteren deutschen Ausgaben unterscheidet. Diese Marken dienten nicht nur der Frankatur von Postsendungen, sondern wurden auch als Propagandamittel eingesetzt und sind heute begehrte Sammlerobjekte. Ihre Motive und Gestaltung spiegeln die Ideologie und die politischen Umstände der Zeit wider.
- Umfassen die Periode von 1933 bis 1945.
- Dienten der Frankatur und als Propagandamittel.
- Sind heute wichtige Sammlerstücke mit historischem Wert.
- Spiegeln Motive und Gestaltung der Zeit wider.
Die historische Einordnung der Postwertzeichen
Die Zeit des Großdeutschen Reiches war geprägt von nationalsozialistischer Herrschaft. Die auf den Briefmarken dargestellten Motive sind daher oft ideologisch aufgeladen. Sie zeigen Persönlichkeiten des Regimes, Symbole der NS-Bewegung, militärische Erfolge oder Bauwerke, die als Ausdruck nationaler Größe dienten. Die Gestaltung erfolgte oft in einem heroischen oder propagandistischen Stil, der die politische Linie der Regierung unterstützte. Für Sammler stellen diese Marken somit nicht nur philatelistische Objekte dar, sondern auch historische Dokumente, die Einblicke in eine umstrittene Epoche gewähren.
Unterschiede zu anderen deutschen Briefmarkenserien
Im Vergleich zu Briefmarken aus der Kaiserzeit, der Weimarer Republik oder der Bundesrepublik unterscheiden sich die Marken des Großdeutschen Reiches signifikant in Motivwahl, Gestaltung und historischem Kontext. Während frühere Serien oft auf Kunst, Kultur, Technik oder berühmte Persönlichkeiten abzielten und spätere Ausgaben die Demokratie und den Wiederaufbau betonten, fokussierten sich die Ausgaben dieser Periode stark auf die NS-Ideologie. Technisch weisen sie jedoch Ähnlichkeiten in den Druckverfahren auf, wie z. B. Linien- oder Mehrfarbendruck, die in der Philatelie zur Identifizierung und Bewertung herangezogen werden. Die Vielfalt der Ausgaben während dieser Zeit, einschließlich Sondermarken und Ergänzungsausgaben, macht das Sammelgebiet besonders komplex.
Der genaue Zeitraum der Gültigkeit und Ausgabe von Briefmarken ist entscheidend für die korrekte Einordnung in die deutsche Philateliegeschichte.
Warum werden Briefmarken des Großdeutschen Reiches gesammelt?
Die Sammelleidenschaft für Briefmarken des Großdeutschen Reiches speist sich aus mehreren Quellen. Zum einen ist es das Interesse an der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, wobei diese Marken als greifbare Zeugen einer spezifischen politischen Ära gelten. Viele Sammler schätzen die oft detaillierte und kunstvolle Gestaltung der Marken, unabhängig von ihrem historischen Hintergrund. Die Jagd nach seltenen Exemplaren, ungestempelten Marken (Postfrisch) oder besonderen Fehlprägungen ist ebenfalls ein wichtiger Anreiz. Darüber hinaus bietet das Sammeln ein strukturierteres Hobby, bei dem es darum geht, vollständige Serien zu komplettieren oder sich auf spezifische Motive oder Ausgaben zu spezialisieren. Der potenzielle Wert einzelner Stücke kann ebenfalls eine Rolle spielen, auch wenn dieser stark von Zustand, Seltenheit und Nachfrage abhängt.
Grundlagen des Sammelns: Was macht eine Marke aus?
Bevor Sie sich eingehender mit Briefmarken des Großdeutschen Reiches beschäftigen, ist es essenziell, die grundlegenden Kriterien zu verstehen, die eine Briefmarke definieren und ihren Wert beeinflussen. Dies hilft Ihnen, die Sammlung gezielt aufzubauen und die einzelnen Stücke korrekt zu identifizieren. Die wichtigsten Faktoren sind die genaue Ausgabezeit, die Serie, das Motiv, der Zustand, die Auflagehöhe und die Entwertung (gestempelt oder postfrisch).
Identifikation und Klassifizierung
Die genaue Identifikation einer Briefmarke beginnt mit dem Studium ihres Erscheinungsbildes. Achten Sie auf das Motiv, die Farben, die Zähnung (die kleinen Perforationslöcher am Rand) und das Wasserzeichen im Papier, falls vorhanden. Wichtiger noch sind die Inschriften: Der Nennwert (Frankaturwert) und die Bezeichnung des Ausgabestaates sind meist klar erkennbar. Für Briefmarken des Großdeutschen Reiches ist die Periode entscheidend. Kataloge, wie Michel oder Scott, sind unverzichtbare Werkzeuge, um jede Marke exakt zuzuordnen, ihr Ausgabedatum zu ermitteln und ihre spezifischen Merkmale wie Zähnung (z.B. Zähnung 14:14) oder Druckverfahren zu erfassen.
Der Zustand einer Briefmarke ist oft das ausschlaggebendste Kriterium für ihren Wert.
Der Zustand: Von Postfrisch bis Fehlstempelung
Der Zustand einer Briefmarke ist ein entscheidender Faktor für ihren Wert und ihre Attraktivität für Sammler. Postfrische Marken sind im Neuzustand, ohne jegliche Gebrauchsspuren, als ob sie gerade erst gedruckt worden wären. Sie sind oft am wertvollsten. Gebrauchte Marken tragen einen Stempel, der die Nutzung als Postwertzeichen belegt. Hierbei ist die Qualität des Stempels wichtig: Ein klarer, gut lesbarer Stempel ist einem verschmierten oder ungültig machenden Stempel vorzuziehen. Beschädigungen wie Knicke, Falze (Reste von Klebestreifen auf der Rückseite), Risse, fehlende Zähnchen oder verblasste Farben mindern den Wert erheblich. Sammelwürdig können auch Marken mit seltenen oder interessanten Fehlstempelungen sein, sofern diese klar identifizierbar und nicht durch Beschädigung entstanden sind.
Auflage und Seltenheit
Wie bei vielen Sammlerobjekten spielt die Auflagehöhe eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der Seltenheit. Marken, die in sehr geringen Stückzahlen ausgegeben wurden, sind naturgemäß schwerer zu finden und daher begehrter. Dies gilt insbesondere für spezielle Ausgaben, Probeabzüge oder Marken, die nur für eine kurze Zeit gültig waren. Umgekehrt sind Marken aus Auflagen mit Millionen von Exemplaren, die zudem lange gültig waren, in der Regel weit verbreitet und von geringerem Wert. Die Kataloge geben oft Hinweise auf die Auflagezahlen oder schätzen die relative Seltenheit einer Marke ein. Für Sammler, die den Wert ihrer Sammlung einschätzen wollen, ist das Wissen um die Auflage und damit die Verfügbarkeit unerlässlich.
Motive und Serien als Sammelschwerpunkte
Die Briefmarken des Großdeutschen Reiches sind in verschiedene Serien unterteilt, die sich oft durch ein gemeinsames Thema oder eine gemeinsame Gestaltung auszeichnen. Beispiele hierfür sind die Germania-Serie, die Hindenburg-Serie, die Olympiade-Ausgaben oder die sogenannten Inflationsmarken vor der eigentlichen NS-Zeit. Innerhalb dieser Serien gibt es dann zahlreiche Einzelmarken mit unterschiedlichen Nennwerten und Motiven. Viele Sammler wählen einen bestimmten Schwerpunkt, wie z.B. Porträts von NS-Führern, militärische Motive oder architektonische Darstellungen. Das Sammeln ganzer Serien, ungestempelt oder gestempelt, ist eine gängige Praxis und erfordert ein systematisches Vorgehen, um die Lücken in der eigenen Sammlung zu schließen.
Wert und Bewertung von Briefmarken des Großdeutschen Reiches
Die Bewertung von Briefmarken des Großdeutschen Reiches ist ein komplexer Prozess, der weit über die bloße Nennung des Frankaturwerts hinausgeht. Während der Nennwert angibt, wie viel die Marke zum Zeitpunkt ihrer Ausgabe für die Portofrankatur wert war, bestimmt sich der tatsächliche Sammlerwert durch eine Vielzahl von Faktoren, die für Laien oft nicht sofort ersichtlich sind. Es ist wichtig zu verstehen, dass der Wert stark schwanken kann und von Sammlern, Händlern und dem allgemeinen Marktinteresse beeinflusst wird.
Katalogwerte vs. Marktwert
Philatelistische Kataloge wie Michel oder Scott listen empfohlene Werte für Briefmarken auf, die als Richtlinien dienen. Diese Werte sind jedoch nicht bindend und repräsentieren oft idealisierte Zustände (z.B. postfrisch, einwandfrei). Der tatsächliche Marktwert, der bei An- und Verkäufen erzielt wird, kann erheblich von den Katalogwerten abweichen. Faktoren wie die Nachfrage, das aktuelle Angebot auf dem Markt, die Präsentation (z.B. auf einem Altbrief) und die Verkaufsplattform (Auktion, Händler, privater Verkauf) spielen eine entscheidende Rolle. Eine Briefmarke, die im Katalog mit einem hohen Wert angegeben ist, kann auf dem freien Markt deutlich weniger erzielen, wenn kein Käufer dafür zu finden ist.
Eine sorgfältige Prüfung des Zustands ist unerlässlich für eine realistische Wertschätzung.
Die Rolle von Fälschungen und Fehlprägungen
Besonders bei historischen oder wertvollen Briefmarken, wie sie auch im Sammelgebiet des Großdeutschen Reiches vorkommen können, ist die Gefahr von Fälschungen nicht zu unterschätzen. Sowohl Fälschungen ganzer Marken als auch Fälschungen von Stempeln oder Zähnungen können den Wert erheblich beeinflussen. Erfahrene Sammler und Experten können diese Fälschungen erkennen, aber für Anfänger ist Vorsicht geboten. Umgekehrt können seltene und dokumentierte Fehlprägungen, wie z. B. Farbabweichungen, Zähnungsfehler oder fehlende Druckelemente, den Wert einer Marke potenziell steigern. Die Unterscheidung zwischen einer wertsteigernden Fehlprägung und einer mindernden Beschädigung erfordert fundiertes Wissen.
Was beeinflusst den Wert konkret?
Der Wert einer Briefmarke des Großdeutschen Reiches wird maßgeblich beeinflusst durch:
- Zustand: Postfrisch ist meist am höchsten bewertet, gefolgt von gut gestempelten Marken. Beschädigungen mindern den Wert stark.
- Seltenheit: Geringe Auflage oder besondere Vorkommnisse (z.B. nur kurze Gültigkeit) erhöhen die Seltenheit und damit den Wert.
- Nachfrage: Beliebte Motive oder Serien erzielen oft höhere Preise, da mehr Sammler danach suchen.
- Originalität: Marken auf historischen Briefen (sog. Feldpostbriefe oder Belege aus der Zeit) können einen zusätzlichen Wert als Dokumente haben.
- Präsentation: Die Art und Weise, wie eine Marke angeboten wird (z.B. in einer gut organisierten Sammlung oder einzeln in einer Schachtel), kann die Wahrnehmung beeinflussen.
Wo kann man den Wert einer Briefmarke prüfen lassen?
Wenn Sie eine konkrete Bewertung für Ihre Briefmarken des Großdeutschen Reiches wünschen, gibt es mehrere Anlaufstellen. Philatelistische Vereine und Verbände können oft Kontakte zu erfahrenen Gutachtern vermitteln. Briefmarkenhändler, insbesondere solche, die sich auf deutsche Philatelie spezialisiert haben, bieten häufig kostenlose Schätzungen an, wenn auch mit dem Ziel eines möglichen Ankaufs. Für besonders wertvolle Stücke kann die Beauftragung eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Philatelie ratsam sein, obwohl dies mit Kosten verbunden ist. Online-Auktionsplattformen können ebenfalls eine Indikation geben, indem Sie vergleichbare Stücke recherchieren, jedoch sind die dort erzielten Preise nicht immer repräsentativ für den realen Sammlerwert.
Sammelgebiete und Schwerpunkte im Detail
Das Sammelgebiet der Briefmarken des Großdeutschen Reiches ist umfangreich und bietet vielfältige Möglichkeiten zur Spezialisierung. Statt alles sammeln zu wollen, was in dieser Periode erschienen ist, entscheiden sich viele Philatelisten für einen spezifischen Schwerpunkt. Dies macht das Sammeln überschaubarer und ermöglicht eine tiefere Auseinandersetzung mit einzelnen Aspekten. Ob Sie sich für die postgeschichtlichen Aspekte, die bildliche Darstellung oder die spezifischen Ausgaben interessieren – für jeden Sammlergeschmack gibt es ein passendes Thema.
Postgeschichtliche Aspekte: Belege und Stempel
Die postgeschichtliche Sammlung konzentriert sich auf die Nutzung von Briefmarken im Postverkehr. Hierbei sind nicht die einzelnen Marken, sondern die vollständigen Belege wie Briefe, Postkarten oder Telegramme von Interesse. Besonders gesucht sind Belege, die seltene Stempel, Ersttagsstempel (Stempel vom ersten Ausgabetag einer Marke) oder interessante Beförderungswege und Zuschläge aufweisen. Belege aus der Zeit des Großdeutschen Reiches, insbesondere solche, die während des Krieges oder aus besetzten Gebieten stammen, sind oft von hoher historischer Bedeutung. Auch die Untersuchung der verschiedenen Tarife und Versandarten, wie z. B. Feldpost, gibt Aufschluss über die damalige Zeit und ist ein spannendes Sammelgebiet.
Der Erhaltungsgrad eines Belegs ist entscheidend für seine historische und sammlerische Bedeutung.
Propaganda und Symbolik auf Marken
Viele Briefmarken des Großdeutschen Reiches sind untrennbar mit der politischen Propaganda und der NS-Symbolik verbunden. Sammler, die sich für diese Facette interessieren, konzentrieren sich auf Marken, die gezielt zur Verbreitung von Ideologie und zur Verherrlichung des Regimes eingesetzt wurden. Dies können Darstellungen von Adolf Hitler, anderen NS-Größen, militärischen Symbolen, Hakenkreuzen oder auch von als heroisch dargestellten Szenen sein. Die Analyse dieser Motive und ihrer propagandistischen Funktion ermöglicht ein tieferes Verständnis der damaligen Zeit. Oft werden auch Ergänzungen wie Blockausgaben oder Ganzsachen (Umschläge oder Postkarten mit aufgeprägter Marke) gesammelt, die speziell für propagandistische Zwecke gestaltet wurden.
Spezialisierung auf bestimmte Serien oder Nennwerte
Eine weitere beliebte Methode der Spezialisierung ist die Konzentration auf bestimmte Briefmarkenserien oder auf einen bestimmten Nennwertbereich. Beispielsweise könnte ein Sammler alle Ausgaben der Hindenburg-Serie in postfrischer Erhaltung zusammentragen oder sich ausschließlich auf die Marken mit einem Nennwert von 12 Pfennig konzentrieren, unabhängig vom Motiv. Dies erfordert ein systematisches Vorgehen und eine gute Kenntnis der Kataloge. Durch eine solche Fokussierung kann eine Sammlung sehr detailliert und fachspezifisch werden, was sie für Kenner besonders interessant macht. Die Jagd nach der letzten fehlenden Marke einer Serie kann dabei eine große Herausforderung und Freude bereiten.
Was es zu beachten gilt bei der Auswahl des Sammelgebiets
Bei der Wahl Ihres Sammelgebiets für Briefmarken des Großdeutschen Reiches sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:
- Ihr persönliches Interesse: Sammeln Sie, was Sie fasziniert, sei es die Geschichte, die Kunst oder die philatelistischen Herausforderungen.
- Verfügbarkeit: Recherchieren Sie, wie leicht oder schwer die gewünschten Marken oder Belege zu beschaffen sind. Manche Nischen sind sehr teuer und selten.
- Platzbedarf: Eine Sammlung von Ganzsachen oder Feldpostbriefen benötigt mehr Platz als eine Sammlung von einzelnen Marken.
- Budget: Legen Sie ein realistisches Budget fest. Wertvolle Stücke können kostspielig sein.
Weiterführende Informationen und Ressourcen
Der Weg zum fundierten Sammler von Briefmarken des Großdeutschen Reiches ist ein fortlaufender Prozess des Lernens und Entdeckens. Glücklicherweise stehen zahlreiche Ressourcen zur Verfügung, die Ihnen helfen, Ihr Wissen zu vertiefen, Ihre Sammlung zu erweitern und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Der Zugang zu verlässlichen Informationen ist entscheidend, um Fälschungen zu erkennen, den Wert richtig einzuschätzen und die historische Bedeutung der Stücke zu erfassen.
Fachliteratur und Kataloge
Die Grundpfeiler jeder ernsthaften Sammlung sind die einschlägigen Fachkataloge. Der Michel-Katalog für deutsche Briefmarken ist in Deutschland der Standard und bietet detaillierte Informationen zu allen Ausgaben, ihren Varianten, Auflagen und empfohlenen Werten. Auch internationale Kataloge wie Scott können ergänzende Einblicke geben. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Bücher und Monografien, die sich spezifisch mit der Philatelie des Großdeutschen Reiches, mit bestimmten Serien, postgeschichtlichen Aspekten oder der Propaganda auf Marken befassen. Bibliotheken, spezialisierte Buchhändler und Online-Foren sind gute Quellen für solche Publikationen.
Nutzen Sie stets aktuelle Kataloge, um die korrekten Identifikationen und Werte zu erhalten.
Philatelistische Vereine und Verbände
Der Beitritt zu einem philatelistischen Verein oder Verband ist eine der besten Möglichkeiten, von der Erfahrung anderer Sammler zu profitieren. Diese Organisationen bieten nicht nur Gelegenheit zum Austausch und zur Präsentation eigener Stücke, sondern organisieren oft auch Vorträge, Tauschabende und Ausstellungen. Viele Vereine haben Experten für spezielle Sammelgebiete, die bei Fragen und Bewertungen helfen können. Der Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) ist die Dachorganisation in Deutschland und kann Ihnen helfen, einen lokalen Verein in Ihrer Nähe zu finden. Der Austausch mit Gleichgesinnten kann sehr bereichernd sein und neue Perspektiven eröffnen.
Online-Ressourcen und Foren
Das Internet bietet eine Fülle an Informationen für Sammler. Viele Webseiten widmen sich der Philatelie, bieten Artikel, Datenbanken und Diskussionsforen. Hier können Sie Fragen stellen, sich mit anderen Sammlern austauschen und seltene Informationen finden. Achten Sie jedoch auf die Verlässlichkeit der Quellen. Offizielle Webseiten von Verbänden, anerkannte Händler oder etablierte philatelistische Publikationen sind meist vertrauenswürdiger als unbestätigte Angaben in privaten Blogs oder Foren. Spezialisierte Datenbanken können zudem bei der Identifizierung von Marken helfen und Informationen über deren Verfügbarkeit liefern.
Tipps für den Kauf und Verkauf
Wenn Sie planen, Briefmarken des Großdeutschen Reiches zu kaufen oder zu verkaufen, beachten Sie einige Grundregeln:
- Kauf: Kaufen Sie möglichst von etablierten Händlern oder auf Auktionen renommierter Auktionshäuser, um Fälschungen zu vermeiden. Vergleichen Sie Preise und lassen Sie sich bei Unsicherheit beraten. Achten Sie auf den Zustand und die Beschreibung.
- Verkauf: Für den Verkauf einzelner Marken oder ganzer Sammlungen können Sie sich an Händler wenden, Auktionshäuser nutzen oder auf spezialisierten Online-Plattformen anbieten. Eine gute Dokumentation Ihrer Sammlung und eine realistische Preisvorstellung sind hierbei hilfreich. Holen Sie bei wertvollen Stücken vorab eine Schätzung ein.
Die kontinuierliche Weiterbildung und der Austausch sind der Schlüssel zu einer erfüllenden und erfolgreichen Sammlertätigkeit.
